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Klassenbeste wurden geehrt

Montag | 27.07.2026

Die Jakob-Preh-Schule in Bad Neustadt hat in der letzten Schulwoche die besten Absolventinnen und Absolventen der Sommerprüfung 2026 ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde in der Aula wurden die herausragenden Leistungen der ehemaligen Schülerinnen und Schüler gewürdigt. Neben den Absolventinnen und Absolventen waren auch deren Eltern, Partnerinnen und Partner sowie Ausbilder und Betriebsleiter zu der Veranstaltung gekommen.

Für eine besondere musikalische Note zu Beginn der Feier sorgte die ehemalige Schülerin Alina Elbert, die die Veranstaltung musikalisch umrahmte. Bereits während ihrer Schulzeit hatte sie durch hervorragende Leistungen auf sich aufmerksam gemacht.

Schulleiter Michael Wimmel begrüßte zunächst die Gäste und gratulierte den ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen zu ihren hervorragenden Ergebnissen. Sie hätten sich nach ihrer Schulzeit bewusst für eine duale Ausbildung entschieden und mit ihren Leistungen eindrucksvoll bewiesen, dass dies die richtige Entscheidung gewesen sei. Die jungen Erwachsenen hätten damit zugleich gezeigt, dass es neben einer akademischen Laufbahn weitere erfolgreiche und zukunftssichere Wege gebe.

Mit ihrer beruflichen Qualifikation seien die Absolventinnen und Absolventen bestens darauf vorbereitet, gemeinsam mit den erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Betrieben die Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern. Unabhängig davon, welche Entwicklungen die wirtschaftliche Zukunft mit sich bringe, hätten sie mit ihrer Ausbildung einen hervorragenden Grundstock für ihren weiteren beruflichen Weg gelegt. „Sie haben alle Möglichkeiten vor Ort, wir sind und bleiben trotz der aktuellen Konjunkturdelle eine starke Wirtschaftsregion“, betonte Wimmel.

Zugleich ermutigte der Schulleiter die jungen Fachkräfte, ihren Weg konsequent weiterzugehen. Um in der heutigen Arbeitswelt erfolgreich zu bleiben, seien persönliche Weiterentwicklung und regelmäßige Weiterbildung von großer Bedeutung. „Sie sind die Besten. Sie werden in Ihren Betrieben dringend benötigt“, gab Wimmel den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg und warb auch gleichzeitig für das Fortbildungsangebot an der Jakob-Preh-Schule. Dieses Angebot umfasst sowohl die beiden staatlichen Fachschulen für Elektrotechnik bzw. Fahrzeugtechnik/Elektromobilität als auch die kommunale Meisterschule für Schneid- und Schleiftechnik.

Ebenfalls Thema der Feier war die Entwicklung der Jakob-Preh-Schule und ihrer Infrastruktur. Ein großer Dank ging hierbei in Richtung der Landrätin Sonja Rahm sowie ihrer Verwaltung und des Kreistages. In den vergangenen Jahren wurde die technische Ausstattung der Schule deutlich erweitert und modernisiert. Wimmel verwies unter anderem auf die verbesserte IT-Unterstützung in der Wirtschaftsabteilung in Form eines Laptopwagens sowie die Erweiterung der Wirtschaft-4.0-Anlage um ein VR-Feature. Darüber hinaus befindet sich die Anschaffung einer CNC-Werkzeugschleifmaschine der neuesten Generation im 6-stelligen Eurobereich endgültig auf der Zielgeraden und eröffnet der Metallabteilung und speziell dem Bundesfachsprengel Präzisionswerkzeugmechaniker künftig ganz neue Möglichkeiten im Rahmen des Praxisunterrichts in den Werkstätten.

Eine wichtige Neuerung ist zudem das bereits fertiggestellte Schülerwohnheim, das inzwischen seit einigen Monaten erfolgreich in Betrieb ist. Damit verfügt die Jakob-Preh-Schule über eine weitere wichtige Ergänzung ihrer Infrastruktur und verbessert zugleich die Rahmenbedingungen für die Schülerinnen und Schüler, die teilweise aus dem ganzen Bundesgebiet für ihre Ausbildung nach Bad Neustadt anreisen.

Landrätin Sonja Rahm unterstrich die Bedeutung der Jakob-Preh-Schule für die Ausbildung des beruflichen Nachwuchses in der Region und versicherte der Schule die weitere Unterstützung durch den Landkreis als Sachaufwandsträger. Die herausragenden Leistungen der Absolventinnen und Absolventen seien ein eindrucksvoller Beleg für die Qualität der beruflichen Bildung und das Engagement aller Beteiligten.

Auch der Förderverein der Jakob-Preh-Schule leistet einen wichtigen Beitrag. Stellvertretend für den Förderverein sprach der Geschäftsführer Christian Stöhr den Absolventinnen und Absolventen seine Glückwünsche aus. Der Förderverein unterstützt die Schule und ihre Schülerinnen und Schüler und trägt damit ebenfalls zur guten Entwicklung der Einrichtung bei.

Im Rahmen der Feier wurden die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen zudem mit Präsenten ausgezeichnet. Es ist nämlich eine schöne Tradition an der Jakob-Preh-Schule, die Klassenbesten für ihre Leistungen mit einer Urkunde und einem Geschenk zu ehren. Diejenigen Klassenbesten, die einen Notendurchschnitt von 1,50 oder besser erreicht haben, erhielten darüber hinaus eine Anerkennungsurkunde der Regierung von Unterfranken.

Die ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen haben mit Fleiß, Engagement und Durchhaltevermögen besondere Leistungen erbracht. Schulleitung, Lehrkräfte, Ausbilder und der Förderverein würdigten diesen Erfolg und dankten zugleich den Familien und Freunden, die die jungen Menschen auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben.

Mit Blick auf die berufliche Zukunft gab es für die Absolventinnen und Absolventen schließlich vor allem einen Wunsch: die erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse weiterzuentwickeln, Verantwortung zu übernehmen und der Region möglichst lange verbunden zu bleiben. Denn gut ausgebildete Fachkräfte werden in den Betrieben dringend gebraucht.

von Martin Eirich

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