Rückblick 2025 und Ausblick 2026: Neue Fachrichtung KI in den Fachschulen
Am vergangenen Donnerstag verabschiedete die Jakob-Preh-Schule feierlich die Absolventen der Fachschulen für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität sowie für Elektrotechnik. Nach ihrer zweijährigen Weiterbildung dürfen sich 21 Absolventen nun entweder „Staatlich geprüfter Techniker für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität“ oder „Staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik“ nennen – jeweils ergänzt durch die international anerkannte Zusatzqualifikation „Bachelor Professional in Technik“. In den vergangenen zwei Schuljahren haben sich diese Fachkräfte umfassend weiterentwickelt und sind nun bestens gerüstet, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in Industrie und Technik zu begegnen.
Die praxisnahe und fundierte Ausbildung an der Jakob-Preh-Schule wird auch in den kommenden Jahren großgeschrieben werden. Dies unterstreicht die Schule u. a. mit der Auszeichnung als „Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ sowie der Integration von Unterrichtsinhalten aus dem Schulversuch zur neuen Fachrichtung „Künstliche Intelligenz“, so dass ihr Profil als zukunftsorientierte Bildungseinrichtung, die ihren Absolventinnen und Absolventen Schlüsselkompetenzen für die digitale Welt von morgen vermittelt, auch künftig von großer Bedeutung sein wird.
In seiner Rede beglückwünschte Schulleiter OStD Michael Wimmel die Absolventen zu ihren hervorragenden Leistungen. Sie erhielten ihre Technikerzeugnisse – teils ergänzt durch den Ausbildereignungsschein oder die Fachhochschulreife. Wimmel lobte das fundierte Fachwissen und die erworbenen Kompetenzen, die sowohl regionalen als auch internationalen Unternehmen zugutekommen werden. Besonders hob er hervor, dass die Qualifikation der Absolventen weltweit anerkannt wird. Er rief die Absolventen dazu auf, ihr Wissen mutig in der Praxis anzuwenden, und wünschte ihnen für ihren weiteren Weg Glück, Gesundheit und Erfolg.
Ein besonderer Dank ging an die Lehrkräfte, die Klassenleitungen sowie den Fachschulkoordinator für deren engagierten Einsatz. Er betonte die zentrale Rolle der Unterstützung durch den Landkreis für die erfolgreiche Arbeit der Fachschulen. Wimmel bat Eva Böhm, die stellvertretende Landrätin, diesen Dank auch an Landrat Habermann und die Mitglieder des Kreistags weiterzugeben.
Eva Böhm überbrachte in ihrer Ansprache die Glückwünsche des Landkreises und würdigte die Leistungen der Absolventen. Sie unterstrich die Bedeutung gut ausgebildeter Techniker für die regionale Wirtschaft und ermutigte die frisch gebackenen Techniker, sich auch weiterhin fortzubilden und neue Wege zu gehen.
Den feierlichen Höhepunkt bildete die Übergabe der Zeugnisse und Zertifikate sowie die persönliche Ehrung aller Absolventen. Die besten unter ihnen wurden zudem mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet und erhielten ein Geschenk des Fördervereins der Jakob-Preh-Schule.
Die Absolventen der Fachrichtung Elektrotechnik: Benedict Braun aus Großwenkheim, Rene Dänzer aus Bad Bocklet, Sandro Hartmüller aus Hammelburg, Pascal Köttler aus Junkersdorf, Lukas Krumpholz aus Ebern, Jan Schneider aus Haßfurt, Marco Schneider aus Niederlauer, Tim Schweyer aus Grimmenthal, Tim Seyfried aus Rödles, Julian Storath aus Stockheim, Leon Ullrich aus Urspringen, Niclas Wachenbrönner aus Großeibstadt
Die Absolventen der Fachrichtung Fahrzeugtechnik und Elektromobilität: Toni Breitenbach aus Bad Brückenau, Andreas Christ aus Unsleben, Janek Daus aus Bad Bocklet, Sebastian Gerhard aus Bad Brückenau, Felix Katzenberger aus Stadtlauringen, Julian Liebaug aus Heustreu, Nico Reininger aus Hohenroth, Paul Schmid aus Reyersbach, Pascal Zalachowski aus Mellrichstadt
Den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhielten: Andreas Christ, Felix Katzenberger, Jan Schneider und Marco Schneider
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