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Klassenbeste wurden geehrt

Montag | 23.03.2026

Wenn die besten Ergebnisse in der beruflichen Bildung der Region gewürdigt werden, ist das ein guter Grund, an die Berufsschule zurückzukehren. Die Jakob-Preh-Schule, berufliche Schulen, Bad Neustadt, lud ihre Ehemaligen in die Aula zur Feier ein. Gekommen waren nicht nur die ehemaligen Auszubildenden, sondern auch deren Eltern, Partnerinnen und Partner sowie Ausbilder und Betriebsleiter.

„Sie haben sich nach Ihrer Schulzeit in den allgemeinbildenden Schulen bewusst für eine duale Ausbildung entschieden. Mit ihren hervorragenden Leistungen haben Sie jetzt bewiesen, dass Sie die absolut richtige Entscheidung getroffen haben“, begrüßte der Schulleiter Michael Wimmel seine ehemaligen Schülerinnen und Schüler. Die jungen Erwachsenen hätten damit gezeigt, dass es vernünftige Wege außerhalb der akademischen Bildung gebe. Durch die berufliche Qualifikation seien sie in der Lage, mit den Erfahrenen in den Betrieben die Probleme unserer Zeit anzugehen und zu lösen. Was auch die wirtschaftliche Zukunft bereithalte, die ehemaligen Auszubildenden hätten einen hervorragenden Grundstock für alle Eventualitäten. „Sie haben alle Möglichkeiten vor Ort, wir sind und bleiben eine starke Wirtschaftsregion.“

Alle weiteren Wege stünden ihnen offen, denn um in der Berufswelt von heute zu bestehen, ist eine permanente persönliche Weiterentwicklung und Weiterbildung unerlässlich. „Sie sind die Besten. Sie werden in Ihren Betrieben dringend benötigt. Gehen Sie Ihren Weg konsequent weiter“, so Wimmel.

Der stellvertretende Landrat Josef Demar betonte, es sei ihm ein besonderes Anliegen, das vorbildliche Engagement, den Fleiß und die herausragenden Leistungen der Absolventen der Jakob-Preh-Schule zu würdigen. Mit Leidenschaft, Fleiß und Durchhaltevermögen hätten die ehemaligen Berufsschüler große Erfolge erzielt. „Sie sind gute Vorbilder.“ Demar dankte den Lehrkräften und den Ausbildern in den Betrieben. Sie hätten diesen Erfolg ermöglicht. Auch die Familien und Freunde seien wichtige Wegbegleiter, die stets mit Rat und Tat zur Seite stünden. „Werden Sie Zugpferde in den Betrieben und bleiben Sie unserer Region treu, Sie werden gebraucht“, gab Demar den Absolventinnen und Absolventen mit und gratulierte.

Hildegard Steinhardt vom Förderverein schloss sich dem Gratulationsreigen und den guten Wünschen an. In der heutigen Arbeitswelt wäre es wichtig, bei den Weichenstellungen eine ausgewogene Mischung aus Bauchgefühl und Kopfentscheidung walten zu lassen. Sie wünschte allen Absolventen viel Glück, alles Gute, viel Erfolg, viel Kraft und „bleiben Sie neugierig“.

Es sei eine schöne Tradition, die Klassenbesten mit einem Geschenk und einer Urkunde zu ehren. Darüber hinaus erhielten diejenigen Klassenbesten, die den Notendurchschnitt 1,50 und besser erreichten, auch gleichzeitig eine Anerkennungsurkunde der Regierung von Unterfranken, erklärte Wimmel.

Für die Übergabe bat er als Vertreter des Freistaates Bayern den stellvertretenden Landrat Josef Demar und als Vertreterin des Fördervereins Hildegard Steinhardt zu sich. Zwei dotierte Staatspreisurkunden wurden vergeben, diese erhielten der Metallbauer Lukas Wunderle aus Oberthulba und der Zerspanungsmechaniker Tino Seuffert aus Eltingshausen für eine hervorragende Symbiose aus Leistungswillen sowie Leistungsfähigkeit und sozialen Fähigkeiten gepaart mit einer großen Menge Menschlichkeit.

Foto: Die besten Absolventinnen und Absolventen mit dem stellv. Landrat Josef Demar (vordere Reihe links), der Vorsitzenden des Freundes- und Fördervereins Hildegard Steinhardt (mittlere Reihe rechts) und Schulleiter Michael Wimmel (mittlere Reihe links)

 

 

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