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Verkehrssicherheitswoche

Mittwoch | 05.07.2017

Die Jakob-Preh-Schule stand in der vergangenen Woche ganz unter dem Motto Verkehrssicherheit. Die „Verkehrssicherheitswoche“, die bereits zum dritten Mal an der Schule stattfand, gehört fast schon zur Tradition. Sie erfreute sich von Anfang an großer Beliebtheit. Auch diesmal gelang es den Veranstaltern, die Schülerinnen und Schüler jugendgerecht für das Thema zu sensibilisieren. Mithilfe moderner Technik konnten sie beispielsweise an einem Fahrsimulator üben, kritische Situationen beim Motorradfahren zu meistern. Anhand einer Simulation wurde den Probanden vor Augen geführt, welche Einschränkungen Drogen oder Alkohol bei Verkehrsteilnehmern hervorrufen. Auch „Gurtmuffel“ konnten sich eine Lektion erteilen lassen: In einem Aufprallsimulator bekam man am eigenen Leib zu spüren, was es heißt, schlagartig auf „läppische“ 12 km/h beschleunigt und danach in einem Ruck wieder auf null abgebremst zu werden. „Des hätt‘ ich fei net gedacht!“ wunderte sich eine Schülerin. In Vorträgen wurden Schockvideos gezeigt und als Hauptkommissar Georg Rochler, ein gestandener Polizist in Uniform, den jungen Leuten dann noch eine Situation aus seinem Berufsalltag schilderte, bei der er den Eltern eines verunglückten Jugendlichen die Todesnachricht überbringen musste, war es vorbei mit der Coolness. Auch im Videoclip „Du fehlst“ wurde den Zuschauern die ganze Tragik eines vermeidbaren Verkehrsunfalls vor Augen geführt. Gefühl und Verstand – die Verkehrssicherheitswoche zielte auf beides ab. Schulleiter Kurt Haßfurter bedankte sich bei der örtlichen Verkehrswacht, dem Bündnis gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (B.A.D.S.) und allen anderen, die bei der Veranstaltung mitgewirkt hatten. „Ich bin froh, dass Dominik Roider, unser Sicherheitsbeauftragter, die Idee für eine solche Veranstaltung aufgegriffen hat und seitdem die Veranstaltung organisiert und betreut. Safety first!“ Hauptkommissar Georg Rochler gab sich überzeugt davon, dass das Ganze ein Erfolg war. „Gurtpflicht, Airbags, Absenkung der Promillegrenzen, aber eben auch Veranstaltungen wie die Verkehrssicherheitswoche haben dazu beitragen, dass die Zahl der Verkehrstoten von 20.000 im Jahr 1970 auf 3.300 im Jahr 2016 gesunken ist. Aber es sind immer noch 3.300 zu viele.“

 

Foto: Manfred Bürger vom B.A.D.S. schilderte eindrucksvoll die Auswirkungen von Alkohol und Drogen am Steuer.

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