#

StD Köhler verabschiedet

Freitag | 19.02.2016

Nach exakt 38,5 Dienstjahren tritt Hans Joachim Köhler, der Stellvertretende Schulleiter der Jakob-Preh-Berufsschule, in den Ruhestand. Am Freitag wurde er im Rahmen einer Feierstunde verabschiedet. Der gebürtige Schweinfurter studierte nach seiner Ausbildung zum Maschinenschlosser zunächst Maschinenbau. Aber offensichtlich fühlte sich der frischgebackene Diplom-Ingenieur zum Lehrer berufen, denn im Schuljahr 1977/78 trat er sein Referendariat an der Berufsschule 1 in Schweinfurt an. Er schloss es an der Berufsschule Mellrichstadt ab, wo er danach noch zwei Jahre lang unterrichtete, bevor er 1981 nach Bad Neustadt versetzt wurde. Im Laufe der Jahre übernahm er dort eine ganze Reihe unterschiedlichster Aufgaben: Er war Mitarbeiter in der Schulleitung, Beratungs- und Verbindungslehrer, er war Personalrat, betreute Referendare, war im „Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern“ aktiv und – als sei das alles noch nicht genug – als Referent an der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen tätig. 1994 übernahm er die Fachbetreuung für Metalltechnik. Im August 2004 wurde ihm schließlich das Amt des Stellvertretenden Schulleiters übertragen. Schulleiter Kurt Haßfurter bedankte sich für die stets loyale und kompetente Unterstützung in Zeiten permanenten Wandels. Auch Jürgen Bieber, der Vorsitzende des Personalrats, sprach dem künftigen Ruheständler im Namen des Kollegiums seinen Dank aus. Sein fairer Führungsstil, aber auch sein Humor, hätte sich immer wohltuend auf das Schulklima ausgewirkt. Der Leiter der technischen Ausbildung von Siemens/Bad Neustadt, Helmut Hornung, blickte auf viele Jahre gemeinsamer Arbeit im Prüfungsausschuss der IHK zurück. Wie bereits seine Vorredner hob auch er Hans Joachim Köhlers menschliche Art hervor, die ihm nicht nur unter Schülern Sympathie und Respekt eingebracht hätte. Dann wurde es musikalisch: Berufsschullehrer Andreas Müller besang den scheidenden Vize in „kracherten“ Gstanzln, aus denen bei aller Fröhlichkeit auch so etwas wie Wehmut herauszuhören war. Das letzte Wort hatte der Pensionist in spe selbst: Er bedankte sich beim Schulleiter und bei allen Mitarbeitern der Schule für die gute Zusammenarbeit. Sein besonderer Dank galt dabei seinem Kollegen Egon Heller, ohne dessen Hilfe er in den Kindertagen der Schul-EDV wohl verzweifelt wäre. Das größte Dankeschön ging an seine Ehefrau Lieselotte, die ihm auch in schwierigen Jahren stets den Rücken freigehalten hätte. Bevor er zu Sekt und Gebäck in die Aula einlud, ließ er die Anwesenden noch wissen, dass für ihn das Wort „Schulaufgabe“ eine völlig neue Bedeutung erlangt hat. Der Begriff sei für ihn jetzt durchweg positiv besetzt. Hans Joachim Köhler tritt in den Ruhestand. Sein Humor nicht.

Im Bild von links: Personalratsvorsitzender Jürgen Bieber, Lieselotte Köhler, Hans Joachim Köhler, Schulleiter Kurt Haßfurter

zurück