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Neuer stellvertretender Schulleiter ins Amt eingeführt

Montag | 22.02.2016

An der Jakob-Preh-Berufsschule wurde am Montag, 22.02.2016, Studiendirektor Roland Endres offiziell ins Amt des Ständigen Vertreters des Schulleiters eingeführt. Sein Vorgänger, Hans Joachim Köhler, war am Freitag zuvor in den Ruhestand getreten (wir berichteten). Roland Endres war bereits von 2004 bis 2011 an der Jakob-Preh-Schule tätig. Er leitete damals den Fachbereich Elektrotechnik und war maßgeblich am Aufbau der Technikerschule für Elektrotechnik beteiligt. Ab 2005 war er gleichzeitig Fachmitarbeiter der Regierung von Unterfranken, was bedeutete, dass er an einem Tag in der Woche Aufgaben im Sachgebiet 42.1 an der Regierung in Würzburg übernahm.  Im Jahr 2011 berief ihn die Regierung von Unterfranken dann zum Referenten im Sachgebiet 42.1 für gewerblich-technische und kaufmännische berufliche Schulen, was mit einer Versetzung an die dortige Stelle verbunden war.

Schulleiter Kurt Haßfurter begrüßte den „Heimkehrer“ mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Letzteres, weil er seinen neuen „Vize“ noch bis zu den Sommerferien an zwei Tagen in der Woche nach Würzburg ziehen lassen muss, wo er weiterhin einen Teil seiner bisherigen Aufgaben wahrnehmen wird. Der Schulleiter wünschte ihm für seine neue Aufgabe einen guten Start. Abteilungsdirektor Gustav Eirich, der zusammen mit der Leitenden Regierungsschuldirektorin Maria Walter anlässlich der Amtseinführung aus Würzburg angereist war, gab sich in seiner Ansprache zuversichtlich, dass der neue „Zweite“ an der Jakob-Preh-Schule seinen Aufgaben in jeder Hinsicht gewachsen sei. Während seiner Tätigkeit an der Regierung habe Endres großen Arbeitseinsatz und Zielstrebigkeit bewiesen. Er sei stets offen für Neues gewesen, habe unterschiedlichste Aufgaben mutig angepackt und im Umgang mit Menschen immer das notwendige Fingerspitzengefühl gezeigt. Außerdem könne er als guter Sportler auch einiges aushalten. Sein Vita sei typisch für Berufsschullehrer. Nach der Realschule machte der gebürtige Steinacher eine Ausbildung zum Fernmeldehandwerker bei der damaligen Deutschen Bundespost. Danach erwarb er an der Fachoberschule Bad Neustadt sein Fachabitur. Es folgte ein Studium der Elektrotechnik an der Fachhochschule Schweinfurt. Irgendwann war dem Diplom-Ingenieur (FH) aber klar, dass er Lehrer werden wollten. Also erneutes Studieren, diesmal an der TU München. Erstes Staatsexamen, Referendariat in Erlangen. Nach erfolgreichem Abschluss unterrichtete Roland Endres zunächst an der Berufsschule in Bad Kissingen und dann ab 2004 in Bad Neustadt.

Am Ende der Feierstunde trat der neue stellvertretende Schulleiter selbst ans Rednerpult. Es sei schön, wieder an der Jakob-Preh-Schule zu sein, erklärte er sichtlich gut gelaunt. Um eine neue Aufgabe gut zu bewältigen, brauche man am Anfang Mut und am Ende Glück. Sein Ziel sei es, dass trotz des rasanten Wandels, dem eine moderne Schule nun einmal unterworfen sei, immer der Schüler im Mittelpunkt stehe. Um ihn geht es.

Foto:

von links: Schulleiter Kurt Haßfurter, Roland Endres, Abteilungsdirektor der Regierung von Unterfranken Gustav Eirich, Ltd. Regierungsschuldirektorin Maria Walter

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